Was tut man nun, wenn man die Stadt bereits kennt und so viel Neues wie möglich von Japan sehen möchte? Ein nationaler Anschlussflug nach min. 11 Stunden Anreise? Kann mann machen. Oder: man reist nach Yokohama! Japans zweitgrößte Stadt liegt ca. 30km südlich von Tokyo und ist von beiden Flughäfen super mit der Bahn zu ereichen.
Wir haben uns für Yokohama als erste Basis unserer Reise entschieden, denn vom Herzen der Stadt aus kommt man wunderbar zu allen Ausflugszielen der Kanto-Region und auch die Stadt selbst hat natürlich so einige Sehenswürdigkeiten. Das Hotelzimmer im 63. Stock des „Yokohama Landmark Tower“ (mit knapp 300 Metern das zweithöchste Hochhaus Japans) mit Blick auf den Fuji hat uns die Entscheidung auch erleichtert 😉

Nach der kurzen Vorschau unserer gestrigen Jetlag-Tour durch den beliebten Hafencity-Stadtteil Minato-Mirai haben wir uns heute die Sehenswürdigkeiten der Stadt angeschaut.


Vom Hotel aus sind wir vorbei am historischen Schiff „Nippon-maru“ über die Kishamichi-Promenade bis zum Osanbashi-Pier gelaufen, wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen. Dort lag heute kein Schiff vor Anker und wir konnten die tolle Aussicht auf die Stadt und die Bucht von Yokohama genießen.


Hier ist uns auch der erste, früh blühende Kirschbaum begegnet. Die volle Blüte der Sakura wird im Laufe der nächsten Woche auf unserer Reiseroute erwartet. Wir sind schon sehr gespannt und beobachten die Knospen.

Als nächstes führte uns der Weg durch den wunderschönen Yamashita-Park direkt an der Küste wo der Frühling bereits begonnen hat.

Im benachbarten Chinatown hatten wir die Gelegenheit noch exotischere Läden anzuschauen und uns authentische chinesische Mittagssnacks zu holen.


Japanisch-typisch kann man das Essen vor dem bestellen begaffen, als physikalisch korrekte Kopie,

oder Digital:

Entschieden haben wir uns schließlich für Chinesische und Taiwanesische Taigtaschen mit Fleischfüllung

Es gab auch, exotischere, Varianten, welche wir diesmal ausgespart haben.

Die Geschäfte entpuppten sich als interessanter als erwartet und ja, die Chinesen kopieren alles, so sinnlos es auch sei 😀

Wenige Shoppingcenter später haben wir den Tag heute etwas früher mit einem traditionellem japanischem Abendessen ausklingen lassen. Denn ab morgen gilt unser Railpass für das ganze Land und den nutzen wir natürlich aus.


Curry-Reis, Gyudon (hauchdünnes Rind-/Schweinefleisch auf Reis), Miso-Suppe und Kimchi (scharf eingelegter Chinakohl)

