Enoshima

Nach unserem natur- und geschichtsträchtigem Ausflug nach Kamakura wollten wir nachmittags noch den Strand und die nahe gelegene Insel Enoshima besuchen.

Mit einer urigen, alten und leider sehr vollen Straßenbahn machten wir uns auf den Weg entlang der Küste. Die eingleisige Strecke führt vorbei an Stränden und Häusern, die teils bis unmittelbar zum Gleis reichen.

Nach etwa 15 Minuten erreichen wir die Haltestelle Enoshima und folgen der Masse das kurze Stück durch die örtliche Einkaufs- & Souvenirmeile zur Küste. Durch eine Fußgängerunterführung kommen wir auf die Brücke, die die Insel mit dem „Festland“ verbindet.

Wie man schon auf dem Foto sieht, hat sich das schöne Wetter etwas früher verabschiedet. Von ein paar Wolken beim Sonnenuntergang lassen wir uns jedoch nicht beeinflussen und laufen weiter über den langen Steg zur Insel.

Auf der Insel gibt es viele Stände und Restaurants mit lokalen Spezialitäten auf der Straße zum Tempel.

Wer glaubt, ein geschnittenes Radieschen wäre eine adäquate Dekoration des Speisetellers, muss sich einmal die hier präsentierten Menüs anschauen.

Enoshima ist auch bekannt für seine Katzen. Die meisten halten sich von der Hauptstraße fern, aber es gibt auch welche, die sich für ein paar Streicheleinheiten präsentieren.

Während wir uns mit der Katze beschäftigen, wurden die Wolken dunkler und es wurde Zeit wieder zurück zu gehen. Nicht das wir nochmal in ein Unwetter geraten 😂

Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Higashihama-Strand um den pazifischen Ozean zu begrüßen.

seeehr kaltes Wasser

Der Sand am Strand sah, besonders nass, fast tiefschwarz aus. Sicher auf die Vulkanregion zurück zu führen.

Danach ging es strack nach Hause und wir belohnten uns selbst mit einem Besuch einer verbreiteten Curry-Haus Kette.

Curry-Chicken-Katsu