Nachdem wir Deutschland mit einer Stunde Verspätung endlich verlassen konnten (das Essen für den Flieger wurde zu spät und unvollständig geliefert und dann war noch kurz der Luftraum über Ungarn (?) gesperrt), erreichen wir unser Ziel nach 13 Stunden Flug. Noch in der Luft vom Fuji euphorisch begrüßt, haben wir den Flughafen durchkämpft, noch schnell WLAN, Railpass, IC-Karte und Yen besorgt, um endlich an mal an die frische Luft zu kommen. Tadaima!
Ähnlich wie in Europa gab es auch hier einen besonders langen und heißen Sommer und so beginnen unsere ersten Tage in Japan mit der letzten Hitzewelle des Sommers in Tokyo: 26° Sonne und bis zu 90% tropische Luftfeuchtigkeit sind ja auch genau das, was man sich mit Jetlag und Gepäck wünscht. Das ist übrigens der Grund, warum man im Sommer lieber nicht nach Japan reist. Zu unserem Glück zeigt sich das Hotel gnädig und lässt uns etwas früher einchecken, was in Japan eher unüblich ist. Bett und Klimaanlage, hurra!!
Die Gewöhnung an das Klima ist diesmal also unerwartet doch ein bisschen schwieriger und wir passen uns dem etwas entschleunigten Tempo der Japaner an. Sie sind die schwül-warmen Temperaturen ja gewohnt und sind natürlich vorbereitet: leichte Sonnenschirme, Mini-Ventilatoren zum Umhängen, perfekt abgestimmte isotonische Getränke/Energydrinks usw. sieht man überall. Auswahl gibt es noch genug, auch wenn in den meisten Läden bereits die Winterkollektionen stehen.
Normalerweise lassen wir uns ja nicht von Werbung beeinflussen, aber die des sympathischen Dr. Jelly sind hängen geblieben. Und so gönnen wir uns die berühmten Jelly-Energydrinks. Konsistenz: kaltes Gelee zum Schlürfen. Geschmack künstlich bis geht so, aber es tut was es soll 🤣





