In alten Zeiten war Kanazawa einst der Familiensitz des mächtigen Maeda-Klans. Deren Spuren sind auch heute noch allgegenwärtig. Der Klan war unter anderem deshalb so reich und bedeutend, weil die Stadt zum landesweit größten Produzenten von Blattgold wurde und dies auch bis heute noch ist. Dementsprechend gibt es hier alles in vergoldet, was man sich vorstellen kann. Einschließlich Lebensmitteln – Softeis hauchdünn mit essbarem Blattgold ummantelt gibt es an fast jeder Ecke.
Durch den Reichtum florierte die Stadt und es siedelten sich viele Menschen verschiedener Klassen an. Neben dem Burggelände gibt es daher auch ein paar andere interessante Dinge aus vergangenen Zeiten zu sehen. Ein Wohnhaus der Maedas, mehrere Teehaus-Viertel und ein Samurai-Wohnviertel blieben erhalten und wurden restauriert.
Wir waren im großen Teehaus-Viertel Higashi Chaya unterwegs und haben natürlich Tee und Wagashi probiert.









Anschließend sind wir durch das Samurai-Viertel Nagamachi geschleudert und haben Nomura-ke, die restaurierte Villa einer hochrangigen Samurai-Familie besichtigt.










