Kibitsu Jinja – ein nationaler Schatz

Nachdem wir Burgen, Berge und Meer gesehen haben, wird es Zeit für etwas anderes. Der heutige Auslug führt uns zum Kibitsu Jinja, einem Schrein, der als Nationalschatz besonders berühmt ist. Er befindet sich in der Kibi-Ebene, einer weitläufigen flachen Landschaft mit historischer Bedeutung. Etwas außerhalb der Stadt, aber dennoch gut mit der Regionalbahn zu erreichen. Vom dem winzigen, unbemannten Bahnhof führt eine schön angelegte Allee am Ortsrand entlang direkt zum Schrein. Auf dem Weg können wir auch ein paar Reisfelder sehen.

Der Kibitsu Schrein ist einer der bedeutensten Schreine Westjapans und unter anderem bekannt für seine einzigartige Architektur, die 400m lange geschwungene Holzpassage „Kibitsu-Zuido“ und eine im Vergleich zu anderen bedeutenen Schreinen, wie z.B. in Kyoto, ruhige und authentische Atmosphäre. Er ist dem Fürsten Kibitsuhiko-no-Mikoto gewidmet, der als Vorlage des legendären Momotaro gilt.

Zurück in Okayama haben wir uns durch verschiedene Sorten Gyoza probiert. Das Restaurant war als chinesisch gekennzeichnet, fühlte sich aber deutlich mehr an wie ein japanisches Izakaya. Man merkt besonders an den hier meist komplett japanischen Speisekarten das die Gegend noch nicht so viel mit ausländischen Touristen bevölkert ist. So ist uns auch erst nach bestellen der örtlichen Gyoza Spezialität aufgefallen das hier rohes Ei als Beilage serviert wird.