Kirschblüten in Tokyo

Die 3,5h Fahrt von Osaka nach Tokyo vergehen wie im Flug und ohne große Ereignisse. Auch die Yamanote-Linie war nicht überfüllt. So schön und effizient kann Bahn fahren sein, hach 😆

Nach dem einchecken im Hotel bin ich nochmal kurz raus, bevor es dunkel wird und in den benachbarten kleinen Park auf Kirschblütensuche. Und tatsächlich, es gab welche. Hurra!!

Ein wilder Tokyo Tower erscheint im Hintergrund!

Einfach immer wieder schön zu sehen, trotz Baustelle 😀


Nachdem es dunkel wurde sind wir los nach Meguro. Hier findet zur Zeit das Sakura Matsuri (Kirschblütenfest) am Meguro-Fluss statt. Man kann kilometerweit am Fluss entlang schlendern und die nachts beleuchteten Kirschblüten anschauen.

Auf dem Rückweg sind wir über Shibuya gefahren und haben noch die Hachiko-Statur begrüßt.


Auch unser letzter Tag in Japan sollte sehr Kirschblüten-lastig sein. Wir haben uns zum Frühstück mit französischen japanischen Backwaren eingedeckt und sind zum Shinjuku Gyoen Park gefahren. Der Park ist einer der größten und beliebtesten Kirschblüten-Spots in Tokyo und bietet unter anderem auch spätblühende Sakura-Bäume, falls man die Hauptsaison verpasst. Auf der Suche nach einem geeigneten Plätzchen zum Hanami (Picknick unter Kirschblüten) haben wir uns die hübschen Blüten genauer angeschaut.

Unser Hanami-Spot in der Sonne💕

Am Nachmittag sind wir nach Asakusa gefahren um noch ein wenig zu shoppen (der Yen muss weg 😄), bevor es zum letzten Ziel geht. Wie beim letzten Mal besuchen wir einen Aussichtsturm. Dieses Mal den 634m hohen Tokyo Skytree mit zwei Plattformen auf 350m und 450m Höhe. Er ist das höchste Gebäude in Japan und der zweithöchste Fernsehturm der Welt.

Auf dem ersten Deck gibt es eine 360° Aussicht, sowie einen Souvenirshop und ein Restaurant. Die Aussicht ist dank des schönen Wetters fantastisch. Nur der Fuji zeigt sich nicht in der Ferne (schon wieder 😅).

Auf dem zweiten Deck läuft man einen spiralförmigen Korridor bis zum höchsten Punkt (451,2m) nach oben und wieder zum Aufzug herunter.

Zurück auf dem ersten Deck kann man auch eine Etage nach unten gehen und die Glasfenster im Boden betreten.